Den Tieren im Wald auf der Spur

Wie heißt eigentlich das männliche Wildschwein? Und das Weibliche? Und die Wildschweinkinder – haben die auch einen eigenen Namen? Was ist damit gemeint, wenn es heißt, dass Wildschweine „malen“? Diese und noch weitere Fragen hat die Grundschule Haßbergen in ihrer Waldwoche in der letzten Woche vor den Herbstferien klären können.

Jede Klasse war für zwei Zeitstunden mit ihrer Klassenlehrerin und dem Waldpädagogen Herrn Vogel im Wald. Dort wurde auf spielerische Art Fachwissen über den Wald und die Pflanzen und Tiere, die in ihm wohnen, vermittelt.

Zwischendurch gab es immer wieder kleine Spiele zur Schärfung der Wahrnehmung oder zur Verbesserung des Gruppenklimas. So konnten die Kinder mit allen Sinnen lernen und alle haben sich gut auf die Inhalte konzentrieren können.

Ein weiteres Highlight waren die beiden Hunde des Waldpädagogen mit Namen Nanuk und Peppels. Die Haßberger Mädchen und Jungen, die durch Frau Buschatz` Schulhund Johnny den Umgang mit Hunden gewohnt sind, haben gerne die Führung an der Leine übernommen. Alle waren mit Spaß bei der Sache.

Im Fach Sachunterricht wurden die angesprochenen Themen noch vertieft. So ist jetzt allen Kindern klar, dass das männliche Wildschwein als Keiler, das weibliche als Bache und die Kinder als Frischlinge bezeichnet werden.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Samtgemeinde Heemsen, die die Finanzierung des Projektes übernommen hat.

Begleitet wurde dieses Projekt mit einer „autofreien“ Woche – das heißt, dass nahezu alle Kinder ausschließlich mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule gekommen sind. Hier an herzliches Dankeschön für die Unterstützung an die Eltern!

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